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Gute Nachrichten vom Förderverein und der Kirchensanierung St. Martin

Förderverein St. Martin übergibt eine Spende über 30.000 Euro
Datum:
Veröffentlicht: 12.6.16
Von:
Johanna Konrad-Brey
Der Förderverein St. Martin übergibt eine Spende über 30.000 Euro an die Kirchenstiftung. Auch der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen ist in Aussicht.
Förderverein St. Martin übergibt eine Spende über 30.000 Euro

Die Freude war auf allen Seiten groß, als beim Pfarrfest von St. Martin Anfang Juni der Vorstand des Fördervereins St. Martin, Bamberg e.V. Pfarrer Anton Heinz als dem Vorsitzenden der Kirchenverwaltung einen Spendenscheck in Höhe von 30.000 Euro überreichen konnte. Dieses Geld fließt vollständig in die Tilgung der Sanierungskosten und trägt dazu bei, dass die Kirchenstiftung ihren Eigenanteil von 500.000 Euro begleichen kann. Diese Summe muss allein durch Spenden finanziert werden, die bislang in Höhe von etwa 250.000 Euro eingegangen sind.

Bei zahlreichen Veranstaltungen, die die Mitglieder des Fördervereins organisieren, wird dabei für die Unterstützung der Pfarrei geworben. Zu nennen sind hier etwa das schon traditionelle Weißwurstfrühstück am 3. Oktober oder die Konzerte der Reihe „Musik in St. Martin – Musik für St. Martin“, die ab November 2016 wieder verstärkt stattfinden werden. Hinzu kommen immer wieder kleinere Veranstaltungen, wie etwa zuletzt die Baustellen-Führung für die Mitglieder des Bürgervereins Mitte. Der Dank des Vereins gilt hier besonders Herrn Architekt Johannes Sieben, der immer wieder aus erster Hand über die Sanierungsmaßnahmen berichtet.

Der Förderverein St. Martin unterstützt dabei die Kirchenstiftung nicht nur durch finanzielle Zuwendungen, sondern besonders auch durch sein Bemühen, die Öffentlichkeit über die Großbaustelle St. Martin und die damit verbundenen finanziellen Belastungen für die Pfarrei zu informieren. Denn den Beteiligten ist bewusst: sind erst einmal die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen und erstrahlt die Kirche wieder in ihrem alten Glanz, wird es umso schwerer, weiterhin Spenden einzuwerben, selbst wenn noch nicht alle Kosten beglichen sind.

Doch bis es soweit ist und die Kirche wieder vollständig geöffnet werden kann, steht erst noch einmal eine Kirchenschließung bevor. Von ca. Mitte Juli bis Mitte August wird die Gottesdienstgemeinde wieder in die dann sanierte Kirche der Congregatio Jesu am Heumarkt umziehen müssen. Genaue Informationen hierzu werden zeitnah im Aktuell und auf der Homepage der Pfarrei veröffentlicht werden. In dieser Zeit wird das Innengerüst abgebaut sowie die Heizungs- und Mikrofonanlage und die Beleuchtung erneuert. Im Moment konzentriert sich das Augenmerk der Verantwortlichen vor allem auf die Sanierung der schadhaften Stellen im Bereich der Außenmauern, des Gewölbes und des Dachs sowie die Reinigung der Wände und Altäre. Das Außengerüst an der Fassade wird abgebaut, sobald auch dort alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen sind. Die offizielle feierliche Wiedereröffnung findet dann im November statt.

Doch auch mit dem Abschluss der Sanierung wird der Förderverein seine Aktivitäten nicht einstellen, denn noch fehlen 250.000 Euro, damit die Kirchenstiftung ihren Eigenanteil bezahlen vollständig kann. Der Vorstand des Fördervereins sowie die Kirchenverwaltung St. Martin bitten daher alle Förderer und Freunde der Martinskirche auch weiterhin um ihre Unterstützung, damit die Sanierung einen guten Abschluss finden kann.