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Diego (Jakob) Kisai (Kizayemon) SJ

5. Februar

*1533 in Japan; er heiratete, zum Christentum bekehrt, eine Christin. Als diese aber wieder abfiel, trennte er sich von ihr und stellte sich als Katechet der Jesuitenmission ganz in den Dienst des Apostolats (Osaka/Japan). In der Zeit der Christenverfolgung in Japan (1597-1651: Die Todesarten waren verschieden; die Grausamkeit wuchs mit jedem neuen Herrscher, z. B. Tod durch Kreuzigung, Verbrennung, Verstümmelung, Erstickung,...) wurde er gefangen genommen. Noch während seines Gefängnisaufenthaltes legte er die Gelübde ab. Am 5. Februar 1597 starb er mit 25 anderen Blutzeugen (u. a. Johannes Goto und Paul Miki), gekreuzigt und mit Lanzen durchbohrt. Heute erinnert ein Denkmal in Nagasaki/Japan an die 26 Märtyrer.

Die 26 Märtyrer von Nagasaki wurden 15.9.1627 von Papst Urban VIII. selig und 1862 von Papst Pius IX. heilig gesprochen.